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Wärmeleitfähigkeit: Lambda-Wert λ

Die Wärmeleitfähigkeit λ gibt die Fähigkeit eines Materials an, Wärme zu transportieren. Sie wird gemessen in Watt pro Meter und Kelvin: W/(m·K)

Je niedriger die Wärmeleitfähigkeit eines Stoffes, desto besser ist seine Dämmwirkung. Der Lambda-Wert ermöglicht eine Vergleichbarkeit von Dämmstoffen, da er unabhängig von der Dicke des Materials ist.

Aus diesem Grund werden Dämmstoffe in Wärmeleitgruppen (WLG) eingeteilt, z. B. WLG 040, WLG 045, WLG 050, etc. Dabei bedeutet WLG 050 einen Lamda-Wert von 0,05 W/(m·K).

Rohdichte und Feuchtigkeit beeinflussen die Wärmeleitfähigkeit. Je dichter ein Stoff ist, desto besser ist seine Wärmeleitfähigkeit. Ein Material mit vielen Poren dagegen enthält viel Luft und hat damit nur eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Feuchtigkeit erhöht die Wärmeleitfähigkeit - darum dürfen Dämmmaterialien auch nicht nass werden.

Hier einige Beispiele (die Werte sind abhängig von der Dichte der Materialien):

Materialλ-Wert in W/(m·K)
Polyurethan-Hartschaum PUR0,020 - 0,035
Polystyrol-Partikelschaum EPS0,030 - 0,040
Polystyrol-Extruderschaum XPS0,030 - 0,040
Zellulose-Dämmstoffe0,030 - 0,045
Mineralwolle0,030 - 0,045
Schafwolle0,040
Schaumglas0,040 - 0,060
Holzfaser-Dämmplatte0,040 - 0,055
Poroton-Hohllochziegel0,070 - 0,450
Holz0,090 - 0,190
Stahlbetonca. 2
unlegierter Stahlca. 50

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